Wie ist Ihre Lage?
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Hier können schon “Niederschwellige Hilfsangebote” für Abhilfe sorgen.
Kostenfreie Apps und Online-Therapieprogramme von Krankenkassen können Therapieinhalte vermitteln:
Moodgym (AOK)
HelloBetter (Barmer)
TK-DepressionsCoach
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können auf Rezept von Krankenkassen erstattet oder bezuschusst werden. Eine Auflistung nach Erkrankung finden Sie unter:
Der Sozialpsychiatrische Dienst (SPDi) ist ein Angebot, welches in jeder Stadt vorhanden ist. Diese haben die Aufgabe Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit Anzeichen/Folgen von psychischen Erkrankungen zu unterstützen.
Suchen Sie hierfür nach “Sozialpsychiatrischer Dienst” und der Name Ihrer Stadt.
Hier ist die Website des SPDi Bochum:
Selbsthilfegruppen bieten die Möglichkeit sich in einem unterstützendem Umfeld zu vernetzen und in den Austausch zu treten. Dadurch kann Belastung reduziert werden.
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Hier kann eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll sein. Weiter unten finden Sie eine ausführlichere Anleitung für den Ablauf einer Psychotherapieplatz-Suche.
Ratsam ist hier immer ein Anruf unter der Hotline:
116117
Oder der dazugehörigen Website, welche die Psychotherapieplatz-Suche genauer erklärt:
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In besonders schwierigen Fällen, kann es sein, dass Menschen sich oder anderen etwas antun können. Um dies zu vermeiden und an schnelle, akute Hilfe zu gelangen können Sie:
Einen Notarzt rufen (112)
Sich in eine Notaufnahme begeben
eine psychiatrische Klinik kontaktieren, wie z.B.:
LWL-Klinik Bochum:
0234 50770
Alexandrinenstraße 1, 44791 Bochum-Zentrum
Martin-Luther Krankenhaus:
02327 650
Voedestraße 79, 44866 Bochum-Wattenscheid
Der Weg zur Psychotherapie?
Die folgenden Informationen sind in Anlehnung an den hier verlinkten Zeit.de-Artikel.
Weitere Informationen zu Psychotherapie finden Sie unter:
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1 - 3 Sitzungen
Die psychotherapeutische Sprechstunde ist ein Angebot bei dem Sie Ihre Belastungen schildern können. Folgendes kann besprochen werden:
mögliche Diagnosen
Notwendigkeit von Therapie
Therapiemöglichkeiten
weiterer Behandlungsweg
Am Ende der Sprechstunde bekommen Sie ein Formular mit dem Namen: PTV 11. Dort werden Diagnosen, Therapieplan, Prognose und Indikation von der Therapeutin notiert.
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2 - 4 Sitzungen
Neben Diagnostik und einem Behandlungsplan, haben Sie hier die Möglichkeit die Therapeutin besser kennenzulernen.
Falls sich während der probatorischen Sitzungen herausstellt, dass:
Sich Ihre Probleme schon gelöst haben
die Chemie zwischen Ihnen und der Therapeutin nicht passt
oder Sie aus irgendeinem anderen Grund nicht weiter fortfahren wollen
haben Sie hier die Möglichkeit sich umzuentscheiden.
Falls Sie sich jedoch für die Zusammenarbeit mit der Therapeutin entscheiden, kann nun die Psychotherapie bei der Krankenkasse beantragt werden.
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Man kan Psychotherapie nach dem Setting, der Dauer und der Verfahrensrichtung unterscheiden.
Setting:
Einzelsitzungen bestehen hauptsächlich aus der Arbeit mit Ihnen und der Therapeutin.
Gruppensitzungen sind Therapien bei denen mehrere Patient*innen mit einer oder mehrerer Therapeutinnen zusammenarbeiten.
Dauer:
Die Akuttherapie (max. 12 Sitzungen) bietet schnelle Hilfe bei akuten psychischen Krisen. Hier ist kein Antrag bei der Krankenkasse notwendig.
Die Kurzzeittherapie (max. 24 Sitzungen) kann angeschlossen werden und konzentriert sich auf die wirksame Verbesserung spezifischer Symptome.
Die Langzeittherapie (über 24 Sitzungen) kann folgen und eignen sich bei der Behandlung tiefgreifender psychischer Probleme.
Verfahren:
Eine genauere Auflistung der bei uns angebotenen Verfahren finden Sie unter: Psychotherapie
Analytische Psychotherapie
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Systemische Therapie
Verhaltenstherapie